|
Krankenversicherungspflicht 24.08.10 - Zusatzbeitrag Laut "Bild" haben eine Million gesetzlich Versicherte den Zusatzbeitrag noch nicht gezahlt . Die Koalition droht säumigen Beitragszahlern mit Strafen.
Die von mehreren gesetzlichen Krankenkassen erhobenen Zusatzbeiträge werden einer Umfrage der „Bild“-Zeitung zufolge nur von einem Teil der Versicherten gezahlt. Der Anteil der säumigen Mitglieder betrage je nach Krankenkasse bis zu 30 Prozent, berichtete das Blatt. Demnach haben seit Jahresbeginn insgesamt gut eine Million Kassenmitglieder noch keinen Zusatzbeitrag überwiesen.Nach Angaben der „Bild“-Zeitung haben beispielsweise bei der Deutschen Angestellten Krankenkasse (DAK) zehn Prozent der 4,6 Millionen Mitglieder den Zusatzbeitrag bisher nicht entrichtet. Bei der KKH-Allianz liegt der Anteil danach etwas über zehn Prozent; mit hohen Säumnisraten von rund 30 Prozent haben etwa die BKK Gesundheit und die BKK für Heilberufe zu kämpfen. Die Kassen erklärten, derzeit gebe es schriftliche und telefonische Zahlungsaufforderungen. Derzeit erheben 13 gesetzliche Krankenkassen sowie drei nicht geöffnete Betriebskrankenkassen von ihren Mitgliedern einen Zusatzbeitrag von maximal 37,50 Euro im Monat. Die schwarz-gelbe Koalition hatte zuvor einem Vorschlag des Bundesgesundheitsministeriums zugestimmt, säumige Beitragszahler zu bestrafen, wie aus Koalitionskreisen verlautete. Allerdings verwarfen die Gesundheitspolitiker zunächst die Idee, dass der Arbeitgeber den Säumniszuschlag einziehen soll, wenn Versicherte mehr als sechs Monate ihren Zusatzbeitrag nicht zahlen. „Wir sind uns aber einig, dass wir eine nachvollziehbare und angemessene Sanktion für diejenigen wollen, die ihre Zusatzbeiträge nicht bezahlen“, sagte der gesundheitspolitische Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, Jens Spahn, der Nachrichtenagentur Reuters. Das Gesundheitsministerium hatte den Koalitionspolitikern einen ersten Diskussionsentwurf vorgelegt, wie die vereinbarten Eckpunkte des Gesundheitskompromisses umgesetzt werden sollen. Nach Beendigung der Gespräche will das Ministerium dann einen Referentenentwurf vorlegen. Vorgesehen sind unter anderem erhebliche Einsparungen sowohl im Krankenhausbereich als auch bei den Ärzten sowie Änderungen beim Zusatzbeitrag. Der vorliegende Gesetzentwurf ist eine gute Grundlage“, sagte Spahn. Aufgabe sei es nun, einen unbürokratischen Mechanismus für den geplanten Sozialausgleich zu finden. Spahn forderte zudem ein Gesamtkonzept für das künftige Verhältnis von gesetzlicher und privater Krankenversicherung. Dies wäre besser als der Vorschlag, isoliert eine Einjahresfrist für den Wechsel zwischen beiden Krankenkassensystemen zu beschließen.
Reuters/epd/cat
Anzeige
Zufriedene PKV Kunden Eine aktuelle Studie von MSR Consulting belegt eine hohe Zufriedenheit von Kunden der privaten Krankenversicherung. In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt jedoch jeder fünfte Kunde an, seine Versicherung wechseln zu wollen. Wenn auch Sie unzufrieden sind und an einen Wechsel in eine Krankenversicherung mit freier Arztwahl und ohne Wartezeiten nachdenken,sollten sie sich jetzt für einen Versicherungsvergleich entscheiden. Jeder fünfte will die Krankenkasse wechseln. Laut Forsa Umfrage will jeder Fünfte im Fall von Zusatzbeiträgen seine Krankenversicherung wechseln. Insbesondere die Jüngeren haben wenig Verständnis für die angespannte Finanzlage der Kassen. Mehr Geld für rationierte Leistungen und Wartezeiten wollen viele nicht zahlen. Dabei geht es auch anders: z.B. durch einen Wechsel in die private Krankenversicherung! 3 Milliarden Defizit bei den Krankenkassen Auch im Jahr 2010 rechnen die Kassen mit einem deutlichen Defizit. Große Unterschiede bestehen indes darin, wie man damit umgehen soll. Während Horst Seehofer eine Begrenzung der Ausgaben fordert, wünscht sich der Präsident der Bundesärztekammer zusätzliche Beiträge auf Miet- und Zinseinnahmen. Beides führt jedoch zu einer zusätzlichen Belastung der Bürger. Wenn Sie nicht mehr Geld für rationierte Leistungen bezahlen wollen, sollten Sie über einen Wechsel in die private Krankenversicherung nachdenken. Krankenhaus nach Wahl immer wichtiger Im Zusammenhang mit einer optimalen medizinischen Versorgung ist den Menschen die Auswahl eines geeigneten Krankenhauses immer wichtiger. Denn nicht überall finden sich Spezialisten und hochqualifizierte Operateure. Und da ist es schon makaber, wenn Ärzte von Krankenhäusern „Fangprämien“ für die Überweisung von Patienten annehmen, obwohl die bestmögliche Versorgung im Vordergrund stehen sollte. Wenn Sie selbst entscheiden wollen, wohin und zu wem die Reise geht, sollten Sie sich über eine Krankenzusatzversicherung informieren. Privatversicherte sind zufriedener Eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid hat ergeben, dass privat Versicherte zufriedener sind als gesetzlich Versicherte. So hat die private Krankenversicherung das Image einer besseren Absicherung. Dazu tragen natürlich Aspekte wie freie Arzt- und Krankenhauswahl ganz erheblich bei. Krankenzusatzversicherungen im Überblick Wegen der zunehmenden Einschränkungen der Krankenkassen interessiert sich jeder zweite Deutsche für den Abschluss einer privaten Krankenzusatzversicherung. Dabei interessieren sich die Kunden sowohl für die Bezahlung von Vorsorgeuntersuchungen als auch für adäquate Behandlung und Unterbringung im Krankenhaus. Um den Auswahlprozess zu erleichtern, finden Sie hier einen umfassenden Vergleich der relevanten Anbieter. Rechnen Sie hier Ihr persönliches Angebot. URL: http://www.krankenkassenbeitraege.com/Krankenversicherungspflicht.html - Added: 06.12.2010 Krankenkassenbeitraege.com Krankenkassen Krankenkassenvergleich Krankengeld Krankenversicherung Krankenversicherung Vergleich Krankenkassenbeiträge Krankenversicherungspflicht Krankenkassenwechsel Krankenkassen im Vergleich Krankenkassenbeitrag Insurance |